Wie heute morgen zu erkennen ist, nehmen einige zukünftige Strassen im Neubaugebiet Kleingemünd Formen an. Man kann die Kurpfalzstrasse und die 2 Odenwald-Querstrassen erkennen, die vermutlich beide in einer Sackgasse enden werden und an die “große” Odenwaldstrasse angebunden sind. Den zukünftigen Savoyer Weg konnte man heute noch nicht erkennen. Vermutlich wird und zu hoffen ist, dass das gesamte Gebiet als 30er-Zone ausgewiesen wird.
Da ich gesehen haben, dass auch viele Suchen von google.com, google.fr und google.ru auf diese Seite finden, habe ich den Google Übersetzer integriert, um schnell in die jeweilige Sprache zu wechseln. Die entsprechenden Buttons befinden sich oben rechts auf dieser Seite.
Durch meinen heutigen Urlaubstag konnte ich endlich mal die Bauarbeiten für die Erschliessung der Kurpfalzstrasse und die Anbindung an Kanalisation und Strasse in Aktion erleben und fotografieren.
Leider ist momentan noch unklar, wann genau mit dem Bau unserer Doppelhaushälfte begonnen werden kann. Hierzu wird es zunächst wichtig sein, die notwendigen Erschliessungsarbeiten abzuschliessen.
Trotzdem geht es auf der Baustelle im Neubaugebiet flott voran und ich denke LBBW und Hauck haben planungsmäßig alles Griff.
Gut Ding braucht Weile…
Auch wir fanden es natürlich schade, dass der Kleingemünder Spieplatz entfernt wurde – eine Maßnahme zur Bebauung der Obstwiese. Allerdings hat die Stadt einen vorrübergehenden
Spielplatz mit neuen Geräten, ca. 200-300 m weiter oben (Saarstraße) errichtet, bis der neue 2000 m² große Kinder-Spieplatz im Neubaugebiet an der Kurpfalzstrasse entstehen wird.
Ich empfinde das als eine sehr gute Übergangslösung mit einem temporär schön angelegten Spielplatz.
Anbei ein aktuelles Foto vom Baugebiet Kleingemünd in der Morgendämmerung. Die Erschliessung zieht sich zügig der zukünftigen Kurpfalzstrasse entlang. Wir kennen derzeit noch nicht den Baubeginn unserer Doppelhaushälfte, werden heute aber mal nachfragen, ob es Neuigkeiten diesbezüglich gibt.
Wie der regionalen Tageszeitung “Rhein-Neckar-Zeitung” zu entnehmen ist wurden im Neubaugebiet Kleingemünd Bombensplitter aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Experten aus Stuttgart untersuchten das Baugebiet und werden am Montag erneut nach Überresten des Krieges suchen.
Neckargemünd litt seit Weihnachten 1944 immer wieder unter alliierten Luftangriffen, wobei besonders häufig die Eisenbahnbrücke, die Neckargemünd und Kleingemünd verbindet, angegriffen wurde.
Aus den Tagebüchern vom Journalist, Herrn Dr. Hans Haasemann vom 2. Februar 1945 : “[...] Nachmittags klärte sich das Wetter auf, die Sonne schien. Um 15.45 Uhr stürzten sich fünf oder sieben Tiefflieger auf unsere Eisenbahnbrücke und griffen sie mit Bomben an. Anschließend tobten sie mit ihren Bordwaffen. [...]” Vom 23. März 1945 : “[...] Heute hat Neckargemünd schwere Angriffe durchgemacht. [...] Um 11.55 Uhr, 12.20 Uhr und 13.05 Uhr griffen Maender-Verbände mit Bombenteppichen, jeweils in mehreren Wellen, die Eisenbahnbrücke an. Der letzte Angriff hatte Erfolg. Die Brücke ist unbenutzbar, ihre Eisenkonstruktion völlig zerstört, das Gitterwerk hängt tief in den Fluss [...]”
Glücklicherweise wurde im Neubaugebiet nur eine Holzkiste voll Metallsplitter gefunden, die vom Kampfmittelbeseitigungsdienst Baden-Württemberg gefunden und entfernt wurden. In bis zu 5 Meter Tiefe werden in den nächsten Tagen erneut “Blindgänger” gesucht, jedoch gehen Experten davon aus, dass lediglich Splitter von Weltkriegsbomben, die weiter weg explodiert sind zu finden sein werden.
Parallel zu den bereits begonnenen Erschliessungsarbeiten im Neubaugebiet Kleingemünd erfolgt auch der Anschluss an die Kanalisation und den Straßenverkehr. Zunächst wird wohl die Anbindung Saarstraße – Kurpfalzstrasse fertiggestellt. Auf der Saarstraße selbst wurde die Sperrung der letzten Tage aufgehoben. Das Baugebiet ist nun komplett gesperrt – bis vor wenigen Tagen konnte man es noch betreten. Aus gutem Grund, wie man dem Foto entnehmen kann. Durch die tiefen Gräben der Erschliessungsarbeiten könnte es hier leicht zu Unfällen kommen.
Wie den Informationen der Stadt Neckargemünd zu entnehmen ist wird steigt die Einwohnerzahl der Stadt Neckargemünd
allein durch das Baugebiet Kleingemünd um ca. 600 Einwohner. Aktuell steht noch keine konkrete Information über die gewerblichen Einheiten zur Verfügung. Doch wurde wohl u.a. eine Erweiterung der ärztlichen Versorgung in Kleingemünd, sowie eine Kindertagesstätte/Kindergarten vorgesehen.
Wir warten derzeit noch auf den offiziellen Baubeginn unseres Hauses. Hier wird verständlicherweise noch der Verlauf des Fortschritts der Erschliessung abgewartet. Nach Notartermin und unseren Nebenkostenrechnungen gibt es also von unserem persönlichen Bautagebuch noch nicht mehr zu berichten.
Reisebüro Weinmann hat uns netterweise nochmal einen Fernblick von Neckargemünd (Wiesenbacher Tal) aus – über den Neckar – auf das Neubaugebiet Kleingemünd zur Verfügung gestellt.
Heute bekamen wir unsere zweite Rechnung ins Haus – die über die Grunderwerbssteuer des Finanzamtes. So ungern wie natürlich soviel Geld bezahlen wollen – die Tatsache der Rechnung zeigt uns, dass nun alle Formalitäten bezüglich der Eintragung ins Grundbuch vollzogen sind und wir uns auf den Baubeginn konzentrieren können.
Unschöne Nachrichten über die LBBW kursieren derzeit in TV und Radio, wir wünschen jedoch, dass die LBBW auch in schweren Zeiten wieder Aufschwung erfährt und stabiler wird.
Zudem möchten wir die Gelegenheit nutzen auf ein neues Neckargemünder Bürgerforum aufmerksam zu machen, das von Steffen Wachert ins Leben gerufen wurde : www.wir-fuer-neckargemuend.de. Viel Erfolg damit!
Im Baugebiet hat sich einiges getan, morgen werden neue Bilder folgen.